Du & Singen?! Na klar! Der erste Schritt für DEINEN erfolgreichen Start

Du & Singen?!

Hi! Schön, dass du meinen Blogpost entdeckt hast 😃

Darf ich mich vorstellen:
Natalie Jean-Marain,
Sängerin & RPS™ VoiceCoach.

Wenn du hier gelandet bist, interessierst du dich vermutlich für singen und das Thema Stimme.
Bist du SängerIn? SprecherIn? SchauspielerIn? Oder träumst du nur „ganz geheim“ vom Singen und wie schön es wäre eine tolle Stimme zu haben?

Raus aus der Schublade!

Für mich ist es nicht wichtig in welche dieser „Kategorien“ du hineinpasst. Für mich musst du nämlich nirgendwohin „passen”. Für mich ist nur wichtig, dass dich das Thema „Stimme“ bewegt, geheim oder ganz offiziell. Wenn es so ist, hab ich nämlich ganz wunderbare Impulse und Facts für dich, wie du mit deiner Stimme experimentieren und umgehen kannst!

Laß uns mal beginnen,

am Besten gleich mit einer Frage an dich😃
Wenn du an singen denkst, was kommt dir als Erstes in den Sinn?
Was glaubst DU, sind erste wichtige Schritte? Was muss man tun?
Was muss man wissen?

Wir freuen uns natürlich deine Antwort zu erfahren, schreib uns doch einen Kommentar!

Also, was ist es? Was glaubst du, muss man zuerst bedenken, wissen oder tun?

Mach dir in jedem Fall eine kleine Notiz zu deinen Antworten bevor du weiterliest!

Stop! Überleg noch einen Moment..

 

singen - entspannen

TADAAA… meine Antwort:

Eines der wichtigsten Dinge für deine Stimme ist, erstmal deinen Körper so weit wie möglich zu ENTSPANNEN 😃

Hättest du das gedacht???

Wenn du bereits Stimmtraining hattest, wirst du bestimmt einiges über die Wichtigkeit von „Körperspannung” und das „Stützen“ der Stimme gehört haben. Wahrscheinlich hat man dir auch gezeigt wie du die Bauchmuskulatur einsetzen musst, um einen regelmäßigen Atemflow zu erzeugen, den Kehlkopf zu entlasten, usw…

Wenn du noch nie Stimmtraining hattest, wirst du dir möglicherweise über die meisten dieser Dinge noch keine Gedanken gemacht haben. Vielleicht hast du dafür die Vorstellung, dass deine Stimme, eben weil sie zu deinem Körper gehört, einfach funktionieren muss. Wenn sie das nicht tut, bist du eben kein “geborenes Gesangstalent“. Oder du bist der Überzeugung, dass deine Stimme häßlich ist, jedenfalls unvollkommen. Daher ist deine Sehnsucht zu singen nicht mehr als ein unrealistischer kleiner Traum.

Nicht selten ist bei dem Thema singen auch viel Angst im Spiel.

Dein gesamter Körper ist dein Instrument!  WOW!!!

Was auch immer deine aktuelle Situation ist und wieviele Gedanken diesbezüglich in deinem Kopf herumschwirren, lass mal alles kurz beiseite und beginne deinen Körper WAHRZUNEHMEN.

Fühle in welchem Zustand sich dein Körper aktuell befindet. Bist du entspannt? Wenn nicht, wo überall fühlst du unnötige Spannung? Werde so spezifisch wie du kannst. Und sei geduldig, sollte es dir anfangs nicht ganz leicht fallen dich zu spüren. Du wirst mit der Zeit immer besser werden darin. Mir dieser „Fühl-Übung“ legst du einen wichtigen Grundstein für die Arbeit mit deinem Instrument.

Deinen Körper präzise wahrnehmen zu können, ist meiner Erfahrung nach eine der wichtigsten Grundlagen, um dein Instrument spielen zu können. Leider wird das viel zu selten in dieser Form gelehrt und in das Bewusstsein der SängerInnen gebracht.

Warum ist Entspannung so wichtig? Eine Übung:

Mache einfach selbst einen Test:

Nimm einen schweren Gegenstand und stelle ihn vor dich hin. Verspanne zunächst absichtlich deinen Körper an mehreren Stellen leicht. Behalte die Spannung so gut wie möglich bei und hebe jetzt den Gegenstand und stell ihn danach wieder ab. Wie war es? Waren die entscheidenden Muskeln für einen Hebevorgang voll einsatzfähig? Ging es einigermaßen leicht? Oder musstest du dich extra anstrengen? War deine Körperkraft gänzlich zu deiner Verfügung oder war sie eingeschränkt?

Gehe nun ein wenig im Raum herum, leg dich auf den Boden, strecke deinen Körper durch, schüttle Arme und Beine aus, setz dich auf ein Sofa und entspann dich so gut wie möglich.
Stelle dich jetzt wieder vor den Gegenstand, bring die Arme entspannt in die Greifposition und erlaube deinem Körper in dem Augenblick anzuspannen, wo der Hebevorgang beginnt.

Konntest du einen Unterschied feststellen?

Wiederhole die Übung so lange bis du ein klares Gefühl dafür bekommst und mach am Besten wieder ein paar Notizen. Gerne kannst du auch diese Erfahrungen mit uns in den Kommentaren teilen.

Hier wieder meine Antwort:

Wenn dein Körper im Vorfeld eine zu hohe Grundspannung aufweist, kann weder dein Atem voll und frei fließen, noch kann deine Muskulatur entsprechend und kraftvoll arbeiten. Auch hat die beim Singen wesentliche Muskulatur weniger Chancen auf ihren natürlichen Bewegungsablauf zuzugreifen. Dafür beginnen falsche Muskelgruppen in Aktion zu treten und blockieren die richtige Mechanik im Körper. Und schon hat man „Singsalat“.

Das bedeutet also, dass wir bei zu hoher Grundspannung keinen vollständigen Zugriff auf unsere Ressourcen haben, weder die Atmung betreffend, noch die Muskulatur. Wir sind bereits im Vorfeld der Klangproduktion eingeschränkt!!

(Mehr zu dem Thema “zu hohe Grundspannung” erfährst du bald in einem weiteren Post über “Singen und Angst”)

DAHER … Step No.1:  FEEL & RELAX YOUR BODY 😃

 

Dazu kannst du gleich auch dein Mind mit entspannen,

denn es ist VIEL MEHR MÖGLICH ALS DU DENKST !!!

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© photos by Marion Kunst

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